Behandlung, Befinden Tennisarm
Ursachen: Kombination aus:
  Kiesertraining - Gerät G8, beendet 09/2004
  Belastung durch Schrauben
  Belastung durch Maus und Tastatur
  Belastung durch Touchpad am Notebook, eingestellt seit 03/2005
  Belastung durch Tragen schwerer Gegenstände
  Badminton spielen (1h pro Woche), pausiert 02 bis 08/2005
   
März/April 2004 erste Beschwerden
26.04.2004 Dres.med. H.Konvalin-W.Zirngibl-St.Zenta
  Röntgen, Ultraschall
  Spritze Lactoporum / Carbostesin
Juni-Aug. 2004 beschwerdefrei
September 2004 neue Schmerzen
18.10.2004 Dres.med. H.Konvalin-W.Zirngibl-St.Zenta
  Beginn 3 Spritzen Triam Hexal 10 / Mecain
  Voltaren Gel 120g, Epicondylitisspange (Thämert)
09.11.2004 Ende Spritzen
15.11.2004 Beginn 4 Spritzen Lactoporum / Mecain
07.12.2004 Ende Spritzen
  Voltaren Gel N2
06.12.2004 Dres.med. H.Konvalin-W.Zirngibl-St.Zenta
  Beginn 3 * Stoßwellentherapie
22.12.2004 Ende Stoßwelle
Nov.-Mitte Feb.2005 relativ beschwerdefrei, jedoch nicht vollkommen weg
seit Ende Februar wechselnd Tage mit mehr und weniger Schmerz
  Eigentherapie mit Schonung, Eis- oder Kaltwasserkühlung
  Elastikbandage von Futuro
  Epicondilitis-Spange, vor allem bei Belastung + Badminton
02.-07.04.2005 tgl. je 1 Vioxx, Veränderung nicht feststellbar
10.04.-19.05.2005 täglich je 1 Voltaren resinat, lindernd
23.04.-10.05.2005 zweitäglich je 1 Voltaren resinat, lindernd
12.05.2005 Dr. med. Horst P. Lindacher
  Bupivacain-Rpr 0,5%, Celestan Depot (1ml)
  Voltaren resinat N2
12.05.-21.05.2005 täglich je 1 Voltaren resinat, fast beschwerdefrei
30.05.-15.07.2005 zeitweise je 1 Voltaren resinat (14 in 47 Tagen), lindernd
19.07.-14.08.2005 fast täglich je 1 Voltaren resinat (22 in 27 Tagen), fast beschwerdefrei, vorbeugend beendet wegen Verdachts auf Magengefährdung. 
20.06.-25.08.2005 Krankengymnastik, Lymphdrainage, Elektrobehandlung an 15 Terminen, eine Veränderung bzw. Besserung konnte nicht festgestellt werden.
19.08.05 - 03.03.06 jeweils freitags 1 Voltaren resinat, 24h schmerzbeseitigend, Einnahme morgens ca. 7:00, ab 15:00 schmerzfrei bis etwa Sa 15:00. Wochentags leben mit mehr oder weniger starken Beschwerden, Belastungen (Maus, Touchpad, Schrauben, schwer heben) werden auf niedrigem Level gehalten, das freitägliche Badmintonspielen (mit Spange) verursacht keine Verschlechterung des Zustandes, die Bewegung und vielleicht auch die nachfolgende Sauna löst Verkrampfungen der Muskulatur (Fingerstrecker), zeitweise auch Schmerzausstrahlung in den Schulter- und Nackenbereich (nur vorhanden, wenn auch Schmerzen im Ellenbogen vorhanden sind).
10.03.06 09:15 Eintreffen in Praxis Dr. Bergmann in Fürth Hansastr. 5. Warten.  Voruntersuchung zur Operation am Ellebogen, Merkblatt lesen und unterzeichnen, ausführliche und nette Erklärung des Ablaufes der OP durch Dr. Bergmann am künstlichen Armmodell, ausreichend Möglichkeit für Stellen von Fragen.
10.03.06 10:00 Beginn Operation mit Spritze für örtliche Betäubung, nach ca. 10min OP, Schnitt ca. 5mm in Haut, danach Abtrennen des kleinen Unterarmstreckmuskels mit einem schabenden, kratzenden Geräusch, mäßige Blutung, Dauer ca. 1-2min, nach kurzer Blutstillung Verband mit Netzpflaster, einem Paket Mull, einer Unterbinde und einer Deckbinde, kurze Ruhezeit. Ausdrücklicher, nochmaliger Hinweis, dass der Arm unbedingt bewegt weden muss, damit der Muskel nicht sofort wieder anwächst. Belastung in den ersten 2 Tagen nur Bewegung ohne Last, dann etwa 14 Tage mit max. 5kp, danach je nach Befinden wieder voll.
10.03.06 11:00 Verlassen der Praxis, Schmerzen trotz Narkose vorhanden aber mäßig.
10.03.06 13:00 Langsam verliert die Narkose an Wirkung. Die Schmerzen sind so stark, wie sie waren, als der Arm am stärksten entzündet war (Anfang 2005).
10.03.2006  15:00 - 18:00 Schlafen im Hotel, in Position Rückenlage, den Arm 90° angewinkelt und die Hand auf den Beckenknochen gelegt (Lage A) oder auf der linken Seite liegend und den Arm fast gestreckt auf der rechten Seite gelagert (Lage B) bringen dabei eine Minimierung der Schmerzen. Gegen 18:00 war der Arm in Ruhelage fast schmerzfrei. Jede Bewegung bringt natürlich wieder Schmerz.
10.03.2006  18:00 - 22:00 Leichte Bewegungen bei Spaziergang, Shopping und alltäglichen Dingen. Es ist vor allem auch wegen des Verbandes rechts weder möglich aus einem Glas zu trinken, noch Zähne zu putzen.
11.03.06 09:00 Nachuntersuchung, Verband war durchgeblutet, Wunde offen und aus der Wunde trat gestautes Blut aus, etwa die Menge von 5 Erbsen. Dr. Bergmann freute sich über die offene Wunde, da somit vorerst kein Bluterguss bzw. Lymphstau unter der Wunde entsteht. Schmerzen haben während der Nacht etwas nachgelassen. Auf dem Weg zur Praxis habe ich die ca. 6kg schwere Tasche links getragen und auf etwa 10m auch mal rechts probiert. Das war aber genug.
11.03.06 ab 10:00 Uhr Heimfahrt nach München
11.03.06 15:30 - 17:30 Der Arm ist etwas angeschwollen, vielleicht auch durch einen etwas festen Verband, und Durchblutungsstörung (die rechte Hand fühlt sich kälter als die linke Hand an), Schlafen in Lage A und Lage B, Ruhelage und die Wärme im Bett normalisieren den Zustand weiter.
11.03.06 18:00 - 22:00 Langsam wird die rechte Hand wieder sichtbar dicker und kalt.  Versuche gelegentlich bewusste Bewegung des Ellebogengelenkes. Der Schmerz zieht auch wieder im Schulter und Nacken. Trotz Ruhelage beim Fernsehen wird das nicht anders.
12.03.2006  ab 08:00 Die Nacht hat gut getan. In Ruhelage ist der Arm schmerzfrei und in den Morgenstunden ging auch schon wieder Schlafen in Bauchlage. Liegen auf der linken Seite ist noch nicht möglich. Zähneputzen geht  immer noch nicht (nur mit der linken Hand). Danach nehme ich den Verband ab, der doch sehr fest sitzt und auch etwas nach unten verrutscht ist. Die Wunde ist fast zu, tut nur leicht bluten. Unter der Wunde bildet sich eine jetzt etwa 7mm hochstehende Beule mit Flüssigkeit. Abdecken der Wunde mit sterilem Pflaster und darüber wieder Verband gewickelt, da Vermutung auf weiteres Ausbluten besteht. Tasse heben mit der rechten Hand geht jetzt wieder. Bewegungseinschränkungen der Finger haben nie bestanden. Schmerzbedingt sind Einschränkungen beim Rückstrecken des Handgelenkes, beim starken Beugen des Armgelenkes und beim Drehen des Unterarmes vorhanden. Zeitweise strahlt der Schmerz in die Schulter aus.
13.03.2006 Ab heute ist kein Verband mehr notwendig. Die Wunde ist dicht, die "Beule" ist genausogroß wie gestern. Zur Unterstützung vormittags die Sporlastik-Bandage getragen. Diese ist jedoch etwas zu eng. Mittags Pause für 2 Stunden, am Abend für 3 Stunden, nachts dann mit der Futuro-Bandage geschlafen. Schmerzempfinden lässt immer mehr nach. In Ruhe schmerzfrei, bei Bewegung noch deutliche Einschränkungen.
14.03.2006 Der Schlaf war sehr erholsam. Erstmals wieder beschwerdefrei geschlafen, nicht jedoch auf der linken Seite liegend. Am Morgen erstmalig wieder mit rechts die Zähne geputzt. Geht aber noch sehr beschwerlich. Heben von schwereren Gegenständen (4-8kg) ist kurzzeitig wieder möglich. Beschwerden bei längerer Arbeit mit der Maus. Behinderung durch die Bandagen beim Beugen des Armes.
15.03.2006 vormittags Sporlastik-Bandage, mittags runter, da eben sehr straff, nachmittags erst ohne, dann mit Futuro-Bandage, aber auch die ist bei Dauereinsatz einschneidend und abschnürend, versuche die "Beule" immer etwas unter Druck zu setzen, Rückgang ist nicht wirklich festzustellen, sie ist aber nicht mehr so prall, eher fest, druckempfindlichkeit lässt nach, an der Schnittstelle natürlich am stärksten. Schmerzen allgemein gesehen haben wieder etwas nachgelassen.
16.03.2006 nachts wieder mit Futuro-Bandage geschlafen, Abschnüren ist bei gestrecktem Arm und in Ruhelage im verträglichen Rahmen, vormittags ohne Bandage, längere Maus-Betätigung strengt an, Schmerzen von der OP-Stelle strahlen in Schulter aus und auch im Nacken sind Verspannungen zu spüren, es macht so den Eindruck, dass der permanente Schmerz zu nervösen Reizungen führt, werde morgen zum Frühstück eine Voltaren resinat zur Eindämmung von Entzündungserscheinungen nehmen
17.03.2006 erste Nacht ohne Bandage, war nicht ganz schmerzfrei, "Beule" ist ohne den Druck der Bandage etwas größer, heute morgens eine Voltaren resinat genommen, vormittags mit, nachmittags ohne Bandage, wie üblich mit Voltaren ab ca. 15 Uhr schmerzreduziert, auch Betasten zeigt deutlich weniger Empfindungen, harte Beule nimmt im Durchmesser ab.
18./19.03.2006 Das Wochenende brachte wieder leichte Besserung, obwohl ich über den Gesamtzustand nicht so begeistert war. Samstag jedoch ein Lichtblick: Das Durchschwingen des Armes beim zügigen Laufen, das mir vor der OP nur kurzzeitig schmerzfrei möglich war, geht wieder länger. Es ist nicht mehr notwendig zur Schmerzeindämmung die rechte Hand in der Jackentasche zu tragen. Sonntag 2-stündiger schneller Spaziergang. Das war dann doch zuviel. Zeitweise mit Bandage. Arbeit am Notebook macht wenig Beschwerden. Ein Ziehen in Unterarm und Schulter ist weiterhin vorhanden. Der Grint der OP-Wunde ist abgefallen.
20.03.2006 Man kann jetzt etwa davon ausgehen, dass der Zustand vor der OP erreicht ist (schmerzmäßig und bei den Bewegungs- einschränkungen). Die Beule hat immer noch etwa 7mm Höhe, ist nicht mehr wabbelig, sondern eher fest. Bei Druck auf Bereiche der Beule ist an der Wunde weniger Schmerz als direkt am Ellebogenknochen.
21.03.2006 Heute wieder Zähneputzen wie vor der OP, teils jedoch mit anderen Schmerzen. Auch elektr. Rasieren ist wieder mit rechts möglich aber nicht schmerzfrei. 
22.-24.03.2006 Die Beule wird langsam kleiner. Der Schmerz im Bereich unter der Wunde ist immer geringer. Dagegen baut sich neu ein stechender Schmerz direkt auf dem Knochenende (letzes Eck des Ellenbogenknochens Richtung Hand). Als sich das ausbaute, habe ich dreimal (alle 12 Stunden) eine 3-erbsengroße Menge Voltaren-Emulgel aufgetragen um Entzündungen einzudämmen. Das hat geholfen. Am 24. war ich nahezu schmerzfrei.
25.-26.03.2006 Die Beule verliert Spannung. Man kann jetzt die OP-bedingten Änderungen um die Wunde in der Haut ertasten (so eine Art Verknorpelung). Beim Abtasten spürt man noch leichten Schmerz auf dem Ellenbogenknochen und vor allem am Ellenbogenknocheneck. Insgesamt fühlt es sich so an, als ob man sich den Ellenbogen irgendwo angeschlagen hat. Ich kann jetzt wieder Wasser vom Händewaschen abschütteln, ohne dass es schmerzt. Außerdem geht auch das Ausdrücken eines nassen Schwammes mit fast der gleichen Kraft, wie sie mit der linken Hand erreichbar ist. Das Ziehen in der Schulter lässt nach.
27.-31-03.2006 Der Schmerz lässt immer mehr nach. Die Beule ist nahezu verschwunden. Bei gleichförmigen Anstrengungen (z.B. langes Arbeiten am PC, oder Schrauben) merkt man noch, dass Einschränkungen vorhanden sind. Manchmal ertappe ich mich dabei in absolut schmerzfreien Situationen zu vergessen, dass da mal ein langes Leiden bestand. (Warum habe ich mich bloß so lange gequält?) Am Freitag spielte ich das erste Mal wieder Badminton. Ja, man merkt schon noch, dass der Arm noch nicht vollständig okay ist. Bis auf harte Schläge (Schmetterbälle) ging aber alles wunderbar. Kritisch waren auch Schläge an der Schlägerkante. Dabei treten vermutlich stärkere Kräfte auf. Bin gespannt auf morgen.
01.04.-02.04.2006 Am Samstag merkte ich das Badmintonspielen vom Vortag. Zum einen war der Ellenbogen wieder etwas empfindsamer und zum anderen hatte ich so eine Art Muskelkater im Unterarm, der sich am Sonntag wieder verlor. Ich denke, in 2 Wochen wird alles heil sein.
03.04.-09.04.2006 Die Woche verlief recht beschwerdefrei. Zeitweise zieht es an der Oberseite des Armgelenkes und im Schulterbereich. Es traten auch Verspannungen im Nacken, aber links!!!, auf. Badmintonspielen ging gut. Gegen Ende der Stunde merkte ich jedoch die Anstrengung und war froh, dass Schluss war. Samstag Muskelkater im rechten Arm, der sich zum Sonntag hin wieder legte. Schmerzempfindlichkeit am Ellenbogen muss man schon "suchen".